07
Feb

Was Unternehmen von Influencern lernen können

Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist, kommt an den sogenannten Influencern nicht vorbei. Sie sind auf jeder Social-Media-Plattform vertreten und werden immer mehr. Obwohl „BibisBeautyPalace“ oder Stefanie Giesinger von manchen noch belächelt werden, vergessen wir oft was für eine große Reichweite sie besitzen. Sie sind bei der Generation Y inzwischen beliebter als Schauspieler, Sänger oder Models. Doch wie kommt es dazu? Was haben diese Influencer, das sie so begehrenswert machen? Ganz einfach: Authentizität!

Was macht die Influencer so beliebt?

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, doch Influencer holen ihre Zielgruppe in deren Lebenswelt ab. Und noch viel wichtiger: Sie kennen ihre Zielgruppe genau und produzieren den entsprechend passenden Inhalt! Sie schaffen echten Mehrwert, der wiederum für gesteigerte Interaktionsraten sorgen und nicht zuletzt auch wieder die Reichweite steigert. “Unternehmen und Marken müssen anfangen durch relevante Inhalte Mehrwerte zu schaffen, um Vertrauen aufzubauen – nicht nur durch plumpe Werbung. Gelingt das, so können im Optimalfall selbst Marken zu wahren Influencern werden”, sagt YouTuberin „Klein aber Hannah“, die mit ihrem Social Media Content über 300.000 Follower erreicht.

Was machen sie richtig?

Obwohl auch hier noch einige am langfristigen Erfolg der Influencer zweifeln werden, lässt es sich nicht bestreiten, dass durch das Internet eine neue Sparte geschaffen wurde. Social Influencer sind sogenannte Early Adopter. Sie kommunizieren meist zukunftsorientiert, sind experimentierfreudig und haben ein Gespür für neue Trends. Sie stehen nicht in zweiter Reihe und warten, bis etwas passiert – sondern probieren Neues aus, bevor es jemand kennt. Und gerade in dieser schnelllebigen Welt, in der wir uns befinden, ist das von Vorteil. Nutzen jetzt auch Sie die Algorithmen der Influencer und profitieren Sie als Unternehmen und Marke selbst davon!

Das können Sie sich abschauen:

  • Kennen Sie Ihre Marke.
  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe.
  • Machen Sie Ihre Kommunikation relevant für Ihre Leser.
  • Schaffen Sie für Ihre Zielgruppe echten Mehrwert.
  • Werben Sie dort, wo Ihre Zielgruppe sich aufhält.

Doch welche Fettnäpfchen sollte man meiden?

Doch natürlich sind auch Influencer nicht gefeit vor Fehlern. Und auch diese machen wir uns gerne zu Nutzen und lernen daraus. Unfreundliche oder gar beleidigende Aussagen sollte man natürlich vermeiden. Auch die Tonalität – die Art der Kommunikation mit der Zielgruppe – spielt eine wichtige Rolle. Sprechen Sie Ihre Kunden mit dem Vornamen an oder duzen Sie diese sogar? Zu einem jungen, entspannten Unternehmen wie Apple oder McDonalds kann das sehr gut passen, doch die seriöse Anwaltskanzlei sollte hier doch lieber auf das altbewährte „Sie“ setzen.

Fazit

Seine Zielgruppe nicht nur zu kennen, sondern dieses Wissen auch zu nutzen – das können Sie sich als Unternehmen abschauen. Seien Sie selbstbewusst und vertreten Sie das Image Ihres Unternehmens in jederlei Hinsicht. Die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet nicht “Wie kann ich etwas verkaufen?”, sondern “Wofür stehe ich und was macht mein Unternehmen aus?” Der Rest kommt von allein.

Sophie Heckler

Autorin: Sophie Heckler

Sophie arbeitet als Projektassistentin im Team der coalo Werbeagentur. Sie betreut Kunden und unterstützt bei der Koordination und Umsetzung von Projekten. Sophie interessiert sich immer für die neuesten Trends im Bereich Marketing. Als digital native ist sie auch in ihrer Freizeit viel auf Instagram, Facebook, YouTube und Co. unterwegs.